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Zeitliche Auslastung:
40 Stunden.
Tätigkeiten:
Dezember 1999 -
März 2000:
A. Forschung:
Hilfe bei der Durchführung von Recherchen zur Internierung
und Deportation von französischen Staatsbürgern
während der deutschen Besetzung:
Dabei führte ich in erster Linie Recherchen über
die Orte der Internierung französischer Staatsbürger
in Frankreich, aber auch in den französischen Kolonien
und in Mitteleuropa durch. Im Wesentlichen handelte es sich
dabei um das Lesen diverser Studien und Informationsunterlagen
zu den verschiedenen Internierungsstätten und um das
anschließende Eintragen der betreffenden Orte in die
Liste der Internierungsstätten, sowie die Sammlung und
Erfassung der Unterlagen zu den einzelnen Internierungsorten.
Weiters habe ich beim halbjährlichen Treffen der "Kommission
der Internierung", gemeinsam mit Vertretern anderer Einrichtungen,
die sich mit der vollständigen Auflistung der Internierungsstätten
beschäftigen, teilgenommen.
B. Aufrechterhaltung der Beziehungen der Institution mit anderen
Einrichtungen zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus
in Deutschland und in Österreich:
Um die Zusammenarbeit der Fondation pour la Mémoire
de la Déportation mit zahlreichen Gedenkstätten
und Museen im deutschsprachigen Raum aufrechtzuerhalten, mußte
ich gemeinsam mit dem zweiten Gedenkdiener Mathias Schuster
Anfragen und Antwortschreiben für verschiedene Einrichtungen,
wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die Gedenkstätte
Sachsenhausen, die Stiftung Topographie des Terrors, die Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätten,..., in Rücksprache
mit den jeweils zuständigen Mitarbeitern verfassen und
die eintreffenden Briefe auf Französisch übersetzen.
C. Öffentlichkeitsarbeit:
Pädagogische und kommunikative Aufgaben bei der Vermittlung
des Wissens über die Verbrechen und Mißbräuche
der Nationalsozialisten gegen die französische Bevölkerung
während der Deportation:
Da im Dokumentationszentrum der Fondation pour la Mémoire
de la Déportation noch keine vollständige Auflistung
des Bestandes an diversen universitären Arbeiten zu den
Themen Internierung und Deportation und Biographien verschiedener
Opfer des Nationalsozialismus existierte, habe ich, um Studenten
und anderen Interessenten ihre Nachforschungen im Dokumentationszentrum
der Fondation pour la Mémoire de la Déportation
zu erleichtern, eine solche Liste erstellt und gemeinsam mit
dem zweiten Gedenkdiener Mathias Schuster ein neues Ordnungssystem
für die Bücher über die Internierung und Deportation,
sowie für den Bestand an Videokassetten ausgearbeitet.
Gemeinsam mit dem Informatiker der Fondation pour la Mémoire
de la Déportation arbeite ich an der Erstellung einer
Internetdatenbank, die alle gesammelten Werke, die sich im
Dokumentationszentrum der Stiftung befinden, erfassen soll,
um somit allen Interressenten die Suche nach Einzelheiten
bei den Themen Internierung und Deportation zu erleichtern
und das Wissen über die Deportation weltweit über
das Internet zu verbreiten. Gemeinsam mit dem zweiten Gedenkdiener
habe ich auch begonnen die CD-ROM "Mémoires de
la Déportation" (Gedenken an die Deportation)
auf Deutsch zu übersetzen, um ein größeres
Zielpublikum ansprechen zu können. Weiters habe ich an
den von der Fondation pour la Mémoire de la Déportation
mitorganisierten Veranstaltungen zu den Themen "Französische
Internierungslager von 1939 - 1944" und "Nationalsozialistische
Lager: Warum, wie, danach?" teilgenommen. Die Erstgenannte
fand im Rahmen des Tages der Studien über die Deportation
und die Shoah in einer Schule im 18. Pariser Bezirk, und die
Zweitgenannte im Rahmen einer Diskussion zwischen verschiedenen
Zeitzeugen an der Sorbonne, der Pariser Universität,
statt.
Aussicht auf die nächsten Monate
Die nächsten Monate werden hauptsächlich von der
Übersetzung der CD-ROM "Mémoires de la Déportation"
(Gedenken an die Deportation) auf Deutsch, jedoch auch von
der Kontaktaufnahme mit verschiedenen Archiven und Dokumentationszentren
in Deutschland und Österreich, um weitere Informationen
zur Internierung und Deportation französischer Staatsbürger
während des zweiten Weltkrieges zu erhalten, gestaltet
sein.
April 2000 - Juli
2000:
A. Forschung:
Hilfe bei der Durchführung von Recherchen zur Internierung
und Deportation von französischen Staatsbürgern
während der deutschen Besetzung:
Ich habe in der Fondation pour la Mémoire de la Déportation
in den letzten vier Monaten weiterhin Recherchen über
Internierungsstätten auf dem heutigen französischen
Staatsgebiet, sowie Recherchen über französische
Staatsbürger die in die von der Sowjetunion nach dem
Krieg annektierten Gebiete deportiert wurden und dort in Lagern
interniert waren, durchgeführt. Im Wesentlichen gestaltete
sich diese Arbeit aus dem Recherchieren nach den einzelnen
Namen und genauen Standorten der Lager, sowie nach deren Organisation
und den internierten Gruppen. Als Unterlagen verwendete ich
dabei Studien zu den diversen Internierungsstätten sowie
Bundesgesetzblätter der Bundesrepublik Deutschland, die
ich im deutschen Informationszentrum in Paris gemeinsam mit
dem zweiten Gedenkdiener Mathias Schuster einsah. Außerdem
musste ich mich um die Übersetzung und Resümierung
von der in deutscher Sprache erscheinenden Themenhefte "Landsberger
Zeitgeschichte" und der "Dachauer Hefte" kümmern.
Weiters musste ich relevante Teile aus dem "Inventar
archivalischer Quellen des NS-Staates" des Institutes
für Zeitgeschichte, das Texte und Materialien über
die Überlieferung von Behörden und Einrichtungen
des Deutschen Reichs, der Länder und der NSDAP enthält,
ins Französische übersetzen. Ferner habe ich die
Schreiben bezüglich den von der Fondation pour la Mémoire
de la Déportation gewünschten Informationen über
die Internierung und Deportation französischer Staatsbürger
an zahlreiche Archive in Deutschland und Österreich vorbereitet
und verfasst.
Da die Stiftung jedoch derzeit noch eine Fülle an Informationsquellen
bearbeiten muss, wurde die Kontaktaufnahme mit den Archiven
vorläufig verschoben.
B. Aufrechterhaltung der Beziehungen der Institution mit anderen
Einrichtungen zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus
in Deutschland und in Österreich:
Im Bereich der Korrespondenz der Fondation pour la Mémoire
de la Déportation mit verschiedenen Gedenkstätten,
übernahm ich gemeinsam mit dem zweiten Gedenkdiener die
Korrespondenz mit der Stiftung Topographie des Terrors, der
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und der KZ-Gedenkstätte
Neuengamme. In erster Linie handelte es sich dabei um das
Übersetzen eingehender Briefe und Informationsunterlagen
ins Französische und um die Verfassung von Antwortschreiben.
Außerdem kümmerte ich mich auch um die Übersetzung
zahlreicher der Fondation pour la Mémoire de la Déportation
zugesandten Informationsmaterialien diverser themenbezogener
Einrichtungen.
C. Öffentlichkeitsarbeit:
Pädagogische und kommunikative Aufgaben bei der Vermittlung
des Wissens über die Verbrechen und Mißbräuche
der Nationalsozialisten gegen die französische Bevölkerung
während der Deportation:
Mein größter Aufgabenbereich in den vergangenen
vier Monaten war die Fortführung der Übersetzung
der CD-Rom "Mémoires de la Déportation"
(Gedenken an die Deportation) auf Deutsch, an der ich gemeinsam
mit dem zweiten Gedenkdiener Mathias Schuster arbeite. In
den letzten vier Monaten übersetzten wir den Bereich
"Hintergründe des Nationalsozialismus" fertig,
sowie alle Texte zum Lager Mauthausen und zum System der Konzentrationslager.
Des Weiteren begann ich, ebenfalls gemeinsam mit dem zweiten
Gedenkdiener , die Texte über das Konzentrationslager
Buchenwald zu übersetzen.
Im Rahmen diverser Veranstaltungen und Präsentationen
der Stiftung, stellte ich gemeinsam mit dem zweiten Gedenkdiener
unter anderem die ersten Resultate der Übersetzung der
CD-Rom vor.
Im Dokumentationszentrum der Stiftung gab ich Studenten und
anderen Forschenden Hilfestellung bei der Suche nach Detailthemen.
Da die Fondation pour la Mémoire de la Déportation
nun versucht eine im Grundgerüst mittlerweile fertiggestellte
Datenbank mit Daten und Informationen zu füllen, habe
ich gemeinsam mit anderen Mitarbeitern der Stiftung begonnen,
Daten zu verschiedenen Häftlingstransporten und Resümees
von Büchern welche die Deportation betreffen in die Datenbank
einzugeben. Außerdem habe ich die Schlüsselwörter
die später für Datenbankbenützer als Suchbegriffe
dienen sollen, für den gesamten Bereich "Deportation"
der Datenbank eingegeben.
Aussicht auf die nächsten Monate
Vom 1. bis zum 25. August werde ich Urlaub haben. Die darauffolgenden
Wochen und Monate werden weiter wesentlich von der Fortführung
der Übersetzung der ca. 2000 Texte beinhaltenden CD-Rom
"Mémoires de la Déportation" (Gedenken
an die Deportation) bestimmt sein.
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