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Sehr geehrte Frau Vizekonsulin Weitz!
Sehr geehrter Herr Direktor Kuncewicz!
Sehr geehrter Herr Dr. Maislinger!
Vor etwa sechs Wochen besuchte ich, eine alte Schuld meines Lebens
begleichend, Auschwitz und Birkenau. Es war nicht leicht für mich diese
Reise so zu organisieren, dass ich meinem Trauer gerecht in aller Stille
diesen Weg beschreiten kann.
Ich möchte mich herzlichst bei Ihnen liebe Frau Vizekonsulin Weitz bedanken,
dass sie in selbstloser Weise meinen Weg mit sicheren Händen geebnet haben.
Ich möchte mich auch für den Kontakt bedanken, den Sie zwischen den
Zivildiener Herrn Wieninger und mir hergestellt haben.
Herr Wieninger hat mich durch beide Stätten mit soviel Fachwissen, aber vor
Allem mit soviel Menschlichkeit und Feingefühl begleitet und unterstützt,
dass ich dies unbedingt den vorgesetzten Stellen zur Kenntnis bringen
wollte. Es ist eine Seltenheit in so jungen Jahren auf so viel menschliche
Reife zu stossen. Ich freue mich einen wirklich wertvollen jungen Menschen
in ihm kennen gelernt zu haben.
Ich wünsche ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Lebensweg.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.Susanne Balazs
Wien, 02.06.2008
OA. Med Rat. Dr. Susanne Balazs
Fachärztin f.Neurologie und Psychiatrie
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